Künstler

In der Art Galerie Inauen in Appenzell(AI) finden Sie ausschliesslich Schweizer Künstler. Hier stellen wir Ihnen unsere Hauptkünstler vor:


Carmela Inauen

Carmela Inauen beschäftigt sich seit über 30 Jahre mit der Malerei. Sie besuchte die Kunstgewerbeschule in St.Gallen und absolvierte diverse Malkurse.

Als ihr typisches Markenzeichen kann man das Bestreben bezeichnen, traditionelle Sujets- vor allem solche aus dem bäuerlichen Alltag – auf eine moderne Art, in zeitgenössischem Stil zu interpretieren. Nicht dass sie ihre Kühe ins Abstrakte übergehen liesse – Carmela Inauens Bildinhalte sind immer klar erkennbar – oder dass sie sich einer expressionistischen oder gar “wilden“ Farbgebung bediente - ihre Bilder wirken eher sanft als grell – modern ist in ihren Werken eher der Umgang mit Zwischenräumen und die Wahl ungewohnter Materialien. Häufig schimmert der extra gewählte Malgrund durch, ein Malgrund der aus gewöhnlichen Jutesäcken besteht welche früher für die Aufbewahrung von Getreide benutzt wurden.


SONJA ZÜBLIN

Geschichten von Katzen, Kühen und Federvieh auf dem Bauernhof, oder von übermütig tanzenden Clowns entstehen bei Sonja Züblin aus einem Stück Papier.

Sonja Züblin versteht es mit unglaublicher Kunstfertigkeit mit Schere und Messer filigrane Figuren aus Papier zu zaubern. Mit ihren Baumstudien mit Tausenden von feinsten Ästen gehört sie zur Spitze der schweizerischen Scherenschnittkunst.


WALTER DICK

Walter Dick wurde am 23. Juli 1950 in Frauenfeld (TG) geboren. Die ersten 5 Lebensjahre verbrachte er in Lützelflüh im Kanton Bern, seine restliche Kindheit in der Gemeinde Schocherswil (TG). Während der Schulzeit in der Oberstufe entstanden die ersten Tuschefederzeichnungen. Als Ergänzung zur Lehre als Käser widmete er seine Freizeit intensiv dem Zeichnen. Es war für ihn wie ein zweiter Beruf, in den er ca. 20 Stunden pro Woche investierte. 1973 heiratet er Beatrice Burger. Die erstgeborene Tochter Christine liess nicht lange auf sich warten. Ein ereignisreiches Jahr, in dem er auch seine erste Ausstellung bei J.U. Steiger in Flawil präsentieren durfte. Für die junge Familie und dem Ziel, sein Hobby zum Beruf zu machen, baute Walter Dick zusammen mit seiner Ehefrau Beatrice ein Atelierhaus in Tufertschwil (im Toggenburg).

Anfangs der 80er Jahre entwickelte und verfeinerte der Künstler seine Techniken, z.B. die aufwändige Farbradierung. Walter und Beatrice Dick richteten 1983 ein eigenes Druckatelier im Haus ein. Im darauf folgenden Jahr erschien bereits das erste Buch Tobias Liebezeit - Doppelspuren im Heimverlag Federehalter. 1984 folgte der Bildband Streifzüge an der Thur. 1987 wagt Walter Dick den Anfang der professionellen Arbeit als freischaffender Maler und gibt seinen Käserberuf auf. Während der folgenden Jahre arbeitet der Kunstmaler mit verschiedenen Techniken und Papierarten. Seine Werke sind auf handgeschöpftem nepalesischem und weissem Büttenpapier und auf Leinwänden zu finden. Die verschiedenen Techniken und Zeichnungsarten z.B. Tuschezeichnung, Lithographie, Ölmalerei, Radierung, Aquarell und Kombinationen aus all diesen, bereichern seine Bilder. Der Stil ist trotz der Variationen bis heute unverkennbar.


Verena Jordan

Als Austauschstudentin in den USA fand Verena Jordan ihre grosse handwerkliche Begeisterung, die sie nachfolgend in der Ausbildung zur Werklehrerin ausleben konnte. Parallel zu Kindern, Werkunterricht und Haushalt begann sie sich mehr und mehr mit dem Werkstoff Ton auseinander zu setzen. Mit der Zeit fand Verena Jordan heraus, dass das geduldige, erdige und doch eigenwillige Naturmaterial Ton sehr ihrem Interesse entspricht. 1985 zog sie ins schöne Unterengadin, wo Verena sich entschied, 1989 das Keramikatelier Verena Jordan-Culatti zu gründen und sich fortan gestalterisch nur noch der Keramik zu widmen. 1994 gesellte sich Verena unter die Berufstöpfer, indem sie sich das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Töpferin erarbeitete und der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker beitrat.


Theres Tobler

Sie malt, was sie lebt. Die Appenzeller Bauernmalerin Theres Tobler kennt das Leben auf der Alp aus ihrer Kindheit. Zu Beginn malte Theres Tobler-Manser nahezu Art Brut - inzwischen sind ihre naiven Bilder vom Appenzeller Bauernleben und seinen Bräuchen ungemein exakt geworden: Landschaften, Menschen, Tiere sind perfekt porträtiert; jeder Blick stimmt, jede Haltung ist authentisch.


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Vreni Netzer

Vreni Netzer ist in einer grossen Bauernfamilie aufgewachsen und arbeitet in einer Molkerei im Glarnerland. Schon in jungen Jahren entdeckte Sie die Liebe zur Malerei. Kreativität gepaart mit künstlerischem Flair lassen die unverwechselbaren Kuhbilder entstehen. Vreni Netzer über ihre Arbeitsweise: "Ich male immer phasenweise während einer Zeitspanne von drei bis vier Monaten. Danach fühle ich mich wie leer und brauche eine schöpferische Pause. In dieser Zeit sammle ich mich - für neue Ideen und Werke." Netzer absolvierte während drei Jahren eine Heimschule der Neuen Kunstschule Zürich. Die Werke die in dieser Zeit entstanden sind, hat sie alle verschenkt. Anfangs der 90er Jahre folgte dann ihre erste kleine Ausstellung, es handelte sich damals um Aquarellbilder, später folgten dann Bilder mit Oel auf Leinwand. Ende der 90er Jahre beginnt Netzer mit dem Kuh-Motiv: "Ich war auf der Suche nach etwas Neuem. Die Kuh als solche hat mich schon in meiner frühesten Kindheit begeistert. Oft habe ich in kalten Wintertagen die Wärme dieses Tieres gesucht. Deshalb sind mir die Kühe so ans Herz gewachsen."


Marcella Högger

Marcella Högger Kreiert originellen Rosenschmuck und verarbeitet dafür immer wieder neue Materialien und neue Techniken. Mit einer experimentellen Herangehensweise entpricht jedes ihrer Kreationen einem Unikat.


Vreni Gschwend

Begonnen hat Vreni Gschwend ihr Handwerk mit dem Modellieren verschiedener Töpfe, Krüge und Platten. Nach und nach wagte Sie sich an diverse Tiere wie Hunde und Katzen, Hühner und Hähne, Enten usw. 

Gesichter zu modellieren war schon immer ihr Wunsch und Ziel: Gesichter mit einem starken Ausdruck, mit Augen die strahlen und auch traurig sein dürfen.
Durch die Eigenheiten von verschiedenen Gesichtszüge der Menschen wird sie ständig aufs Neue inspiriert. Vreni Gschwend versucht, die verschiedenen Charakteren einzufangen. Für ihre Arbeit, verwendet sie Schwemmholz aus dem Bodensee. Durch das Zusammenspiel von naturbelassenem Schwemmholz und Ton entsteht eine Figur mit eigenem Charakter und Ausdruck.


Jolanda Brändle

Jolanda Brändle ist weit über die Scherenschnittszene hinaus bekannt. Im Jahr 2012 wurde viel über sie in den Medien berichtet, als sie das Plakat für die Olma 2012 entwarf und mit dieser Arbeit ins Rampenlicht der Öffentlichkeit rückte. 

Mit viel Fingerspitzengefühl, Genauigkeit und Geduld, schneidet Brändle ihre Werke. Sie braucht dazu nur eine kleine spitze Schere. Für einen komplizierten, grossen Scherenschnitt investiert sie bis zu 100 Stunden.